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#1 Titel: Erfahrungsbericht: Spektivvorsatz für Objektive
BeitragVerfasst: So 23. Okt 2011, 13:11 
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Registriert: So 2. Aug 2009, 13:09
Beiträge: 909
Von der Firma Lens2scope gibt es einen Vorsatz, der aus Teleobjektiven ein Spektiv und aus Makroobjektiven eine Lupe macht!
Den Vorsatz gibt es mit folgenden Objektivanschlüssen: Canon EF(-S) • Nikon F • Sony A • Pentax K
Die Firma Kenko hat das Produkt jetzt wohl auch für sich entdeckt und bietet es unter eigenem Label an.

Der Clou: SLR-Objektive bilden das Bild auf dem Kopf stehend ab. Das Lens2scope richtet das Bild mit einem Dachkantprisma auf.

Hier die Herstellerseite, hier die Seite des deutschen Importeurs. Hier findet sich auch ein deutschsprachiges Datenblatt

Es wird auf dem Datenblatt darauf hingewiesen, das der Stativadapter nur mit leichten Objektiven verwendet werden soll!

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Gruß Stef,
… oder in alphabetic Order: Beutelbär, BiBär, Christobär, Das Plüsch, H2O-Teddy, Hydrogenoxydbär, Knuddelfeucht, Lumumbär, Mützenmoorbär, Pfützenpetz, Plüschi, Prielpetzchen, Sährschwärbär, S(chn)eebär, Seabeer, Seeplüsch, Seewasauchimmer, Stefbär, Teichfussel, Teichteddi, Tümpelbruno, Zehplüschi :D

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"Es gibt viele Menschen, die sich einbilden, was sie erfahren, verstünden sie auch." - Johann Wolfgang von Goethe


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#2 Titel: Re: Spektivvorsatz für Objektive
BeitragVerfasst: So 23. Okt 2011, 13:42 
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Techn. Admin
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Registriert: Sa 1. Aug 2009, 09:31
Beiträge: 5733
Wohnort: links vom Rhein, rechts der Rur, nördlich der Wupper, südlich der Ruhr
seebär hat geschrieben:
Es wird auf dem Datenblatt darauf hingewiesen, das der Stativadapter nur mit leichten Objektiven verwendet werden soll!

Dafür hat man ja die Schelle am Objektiv ;)

Danke für den Tipp :top:

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Liebe Grüße
Frank
Eure Vorschläge für das Thema im Juni 2012
Eure Bilder für den Wettbewerb Mai 2012: ungewöhnliche Blickwinkel
Bestimmt die Sieger im Wettbewerb April 2012: verführerische Dinge
Möge das Licht mit euch sein
Ich habe ein Bild gemacht und in diesem Forum veröffentlicht? Dann dürft ihr mir gerne sagen, was ich dabei falsch gemacht habe, eure Verbesserungswünsche an dem Bild ausprobieren und euer Ergebnis im gleichen Strang wieder einstellen
Meine Bilder findet ihr hier


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#3 Titel: Re: Spektivvorsatz für Objektive
BeitragVerfasst: Do 27. Okt 2011, 22:44 
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Registriert: So 2. Aug 2009, 13:09
Beiträge: 909
Okay ... das Gerät ist inzwischen bei mir eingetroffen und getestet:

Ich suche schon lange ein Spektiv für die Tierbeobachtung, aber alle Geräte die in die engere Auswahl gekommen sind kosten über 700, - € .
Sie wiegen dann um die anderthalb Kilo und müssen auch (fast) immer in 'ner sperrigen Tasche mitgeschleppt werden. Hochwertige Optiken schleppen wir schon mit uns herum, also warum noch zusätzliches Glas kaufen.

... und hier kommt das Lens2scope ins Spiel: klein, leicht, kompakt kann es immer in der Fototasche sein. Das Gewicht von knapp 200g ist fast kaum zu merken. In Verbindung mit einem 70-200mm Objektiv ergibt sich ein Spektiv mit 7-20facher Vergrößerung. Für schwere Linsen (z.B. 2.8er) nutzt man am besten die Objektivschelle des Objektivherstellers ... leichtere Objektive können auch mit der mitgelieferten Stativaufnahme genutzt werden. Schärfe, Zoom und ggf. Dioptrienkorrekturen werden nur an dem Fotoobjektiv eingestellt.

Es ergibt sich ein, bis in den Randbereich, scharfes Bild. Durch ein Dachkantprisma wird das Bild aufgerichtet, steht also nicht auf dem Kopf. Die Bedienung ist einfach und man hat nach kurzer Zeit ein recht gutes Gefühl für die Einstellungen. Wichtig: Das verwendete Objektiv muss handfokussierbar sein! Bei Drehzooms ist die Einstellung ein wenig gewöhnungsbedürftig durch die zwei getrennten Einstellringe. Bei Schiebezooms muss das richtig flott gehen (kann ich leider nicht testen). Die Verwendung eines TKs bringt eigentlich nichts, da er zu viel Licht kostet. Mit einem 70-200 kann man bei geübter Hand auch mal auf das Stativ verzichten. Okay ... und nun zum Knackpunkt: Die Lichtstärke! Bei Tageslicht ist der Vorsatz gut einsetzbar, bei Dämmerung bedingt, aber als Nachtglas taugt er nicht! Bei einer maximalen Austrittspupille von 2,5mm kann man diesen Einsatzbereich auch nicht erwarten.
Zweitverwendung: Mit einem 1:1-Makro wird das Spektiv zur Lupe mit 25-facher Vergrößerung! Das können Spektive nicht!

Mein Fazit: Die Investition von z. Zt. 169, - € ist der Vorsatz ohne Weiteres wert! Die Untauglichkeit als Nachtglas war mir schon vor Kauf bekannt, die Abbildqualität mit meinem einfachen Sigma 70-300 / f4,5-5,6 hat mich schon ein wenig von den Socken gehauen! Der Vorsatz hat schon einen Stammplatz im Fotorucksack bekommen!
Ein befreundeter Optikermeister, der sich auch recht gut mit Ferngläsern und Zielfernrohren auskennt, war ebenfalls begeistert.


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#4 Titel: Re: Erfahrungsbericht: Spektivvorsatz für Objektive
BeitragVerfasst: Fr 28. Okt 2011, 13:56 
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Registriert: Mi 6. Jan 2010, 18:42
Beiträge: 2233
Danke für den Bericht, Stef. Klingt sehr interessant!

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Manche leben mit einer so erstaunlichen Routine, daß es schwerfällt zu glauben,
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#5 Titel: Re: Erfahrungsbericht: Spektivvorsatz für Objektive
BeitragVerfasst: Fr 28. Okt 2011, 13:57 
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Registriert: Sa 1. Aug 2009, 10:28
Beiträge: 7539
Wohnort: Berlin
das liest sich doch gut :top:
Danke für den Bericht! :)

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Sybille

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#6 Titel: Re: Erfahrungsbericht: Spektivvorsatz für Objektive
BeitragVerfasst: Fr 28. Okt 2011, 18:39 
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Registriert: So 17. Apr 2011, 22:21
Beiträge: 592
Wohnort: Duisburg
Das klingt wirklich gut, ist also auch eine Überlegung wert.
Muss man sich also nur noch entscheiden für welches Objektiv man es haben möchte.
Danke für deinen ausführlichen Bericht.

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Viele Grüße

vom EagleEye

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Ich hab nen Knochenharten Job


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#7 Titel: Re: Erfahrungsbericht: Spektivvorsatz für Objektive
BeitragVerfasst: Fr 28. Okt 2011, 18:42 
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Registriert: Sa 8. Aug 2009, 15:49
Beiträge: 1598
Wohnort: Berlin
Danke für den Bericht. Wie sieht es mit dem Gesichtsfeld aus - Tunnelblick? 20 fache Vergrößerung bei einem 200er Tele ist auch nicht gerade viel - da fangen handelsübliche Spektive mit Zoomobjektiv 20-60x gerade an. Und: Ist es wirklich ein nennenswerter Vorteil gegenüber dem Livewiew, der die Ausgabe rechtfertigt?

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Viele Grüße
Gerhard

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http://www.farbfan.de
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#8 Titel: Re: Erfahrungsbericht: Spektivvorsatz für Objektive
BeitragVerfasst: Fr 28. Okt 2011, 18:50 
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Registriert: So 2. Aug 2009, 13:09
Beiträge: 909
EagleEye hat geschrieben:
Das klingt wirklich gut, ist also auch eine Überlegung wert.
Muss man sich also nur noch entscheiden für welches Objektiv man es haben möchte.
Danke für deinen ausführlichen Bericht.
Wieso :confused: ... Du kaufst es halt für Nikon!

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#9 Titel: Re: Erfahrungsbericht: Spektivvorsatz für Objektive
BeitragVerfasst: Fr 28. Okt 2011, 19:03 
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Registriert: So 17. Apr 2011, 22:21
Beiträge: 592
Wohnort: Duisburg
Zitat:
Wieso ... Du kaufst es halt für Nikon!

Wenn man nur Nikon Objektive hat ja, aber was wenn man mehrere Marken hat.

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Viele Grüße

vom EagleEye

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#10 Titel: Re: Erfahrungsbericht: Spektivvorsatz für Objektive
BeitragVerfasst: Fr 28. Okt 2011, 19:07 
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Registriert: So 2. Aug 2009, 13:09
Beiträge: 909
Gerhard hat geschrieben:
Danke für den Bericht. Wie sieht es mit dem Gesichtsfeld aus - Tunnelblick? 20 fache Vergrößerung bei einem 200er Tele ist auch nicht gerade viel - da fangen handelsübliche Spektive mit Zoomobjektiv 20-60x gerade an. Und: Ist es wirklich ein nennenswerter Vorteil gegenüber dem Livewiew, der die Ausgabe rechtfertigt?


Stimmt ... 20-fache Vergrößerung ist nicht sehr viel ... ein normales Fernglas hat meist nur eine Vergrößerung so um 7 bis 8-fach ... ich habe inzwischen auch mit dem 150er und 2-fach TK herumexperimentiert ... bin dann also bei 30-fach ... geht auch!

Den Vergleich zum Liveview habe ich natürlich auch gemacht ... das Bild am Spektiv ist aber schärfer und der optische Vergrößerungsfaktor größer. Zur einfachen Beobachtung finde ich die Spektivlösung besser zu handhaben. Gesichtsfeld? ... ist halt wie beim Fernglas, allerdings dank der hochwertigen Fotoobjektive hell, klar und scharf.

Was man aber auch bedenken sollte ... es ist halt ein Kompromiss aus Gewicht, Stauraum und Kosten ... aber ein guter, wie ich finde.

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#11 Titel: Re: Erfahrungsbericht: Spektivvorsatz für Objektive
BeitragVerfasst: Fr 28. Okt 2011, 21:55 
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Registriert: So 5. Dez 2010, 15:12
Beiträge: 1819
Wohnort: Dortmund
EagleEye hat geschrieben:
Zitat:
Wieso ... Du kaufst es halt für Nikon!

Wenn man nur Nikon Objektive hat ja, aber was wenn man mehrere Marken hat.

Ich kenne keinen, der seine Objektive mischt. Warum sollte man auch? Es kommt doch auf das Bajonett an.

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http://www.kikekatze.de
canonknipser hat geschrieben:
Da kann ich mich nur anschließen - ihr seit wirklich bekloppt - im positiven Sinne :top:

Life is short - eat dessert first!


Zuletzt geändert von kikekatze am Sa 29. Okt 2011, 09:13, insgesamt 1-mal geändert.

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#12 Titel: Re: Erfahrungsbericht: Spektivvorsatz für Objektive
BeitragVerfasst: Sa 29. Okt 2011, 09:09 
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Registriert: So 17. Apr 2011, 22:21
Beiträge: 592
Wohnort: Duisburg
Zitat:
Ich kenne den, der seine Objektive mischt. Warum sollte man auch? Es kommt doch auf das Bajonett an.

Stimmt da hast du Recht, es muss ja immer gleich sein, da es ja immer für die gleiche Kamera ist.
War ein Gedankenfehler von mir, gut aufgepasst Kikekatze. ;)

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Viele Grüße

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#13 Titel: Re: Erfahrungsbericht: Spektivvorsatz für Objektive
BeitragVerfasst: Sa 29. Okt 2011, 10:39 
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Registriert: So 2. Aug 2009, 21:24
Beiträge: 5767
Wohnort: Rheydt
Das ist 'ne gute Sache.
Wir haben sowas (seit analogen Zeiten) für M42 Objektive. (übrigens auch Seitenrichtig).

Hier an einem 500er mit 2xTK .... .... macht 100fache Vergrösserung. :D :D


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Wer Kritiken möchte sollte selber welche schreiben.
kuchtsbelichtung.de


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