Odo hat geschrieben:
Ist wohl auch eine Frage, wie kräftig die Kamera kurbeln kann und wie leichtgängig und präzise sich das Objektiv kürbeln läßt, da wir hier von Prä-USM-Linsen reden. Ich hab's gestern in der SB schon einmal gesagt: Beim Tjost von schräg vorne mit 3D-Nachführung habe ich keine Probleme und dabei ist mein Tele auch alt und ohne AF-Motor. Beagle hat die gleiche Kombination und klagt über Probleme, oder?
Nein, ich klage nicht über Probleme. Es ist eben nur so, dass bei diesem Objektiv der Ausschuss größer ist, wenn man diagonale Bewegungen fotografiert im Ballermodus, je nach Geschwindigkeit des Objekts, weil der AF dann nicht schnell genug hinterherkommt. Bei einer etwas längeren Zeitspanne zwischen den Aufnahmen als bei 8 Bilder/sec. Vielleicht liegt es auch am Objekt selbst - je größer und je schneller, desto mehr macht sich die Nachführungsgeschwindigkeit bemerkbar. Bei einem mittelgroßen Hund kann die Schärfe noch ausreichen, auch wenn sie auf der Schulter liegt, bei einem Pferd kann man die Aufnahme dann wegwerfen. Wenn ich kontrolliert selbst fotografiere, mich nicht auf den Ballermodus verlasse, ist die Erfolgsquote größer. Noch präziser muss ich planen, wenn die Bewegung direkt auf mich zu geht.
Im Forum einer Pferdefotografin kommen öfter mal erstaunte Fragen à la "Warum ist das zweite Foto unscharf, ich habe sie direkt aufeinanderfolgend gemacht?" - Die Ursache ist dann halt oft, dass der Autofokus nicht schnell genug neu fokussieren konnte. Passiert auch bei Canons.

Im Vergleich zu den USM-Objektiven kann ich sagen: Man muss etwas mehr planen und darf sich über recht hohen Ausschuss nciht wundern, wenn man "einfach reinfotografiert". In meinen Augen macht die hohe Abbildungsleistung des 2.8/80-200 dieses Manko aber wett.
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... nur echt mit dem beagle

if it was so, it might be, and if it were so, it would be, but as it isn't, it ain't.
sei realistisch: erwarte wunder 