Zitat:
Zitat eines Textes aus digitalkamera.de:
Die in vielen Kameras oder Objektiven vorhandene Bildstabilisierung bringt einen Zuwachs von etwa zwei bis fünf Blendenstufen – das hört sich erst einmal enorm an. Da aber, wie schon erwähnt, die meisten Kameras relativ kleine Sensoren besitzen, benötigt man wiederum mehr Licht im Verhältnis zum Vollformat – und so sind die Grenzen dieses vermeintlichen Fortschritts schnell erreicht. Außerdem verweisen die Hersteller in der Regel darauf, bei Verwendung eines Stativs die Bildstabilisierung zu deaktivieren – das war´s dann mit dem Fortschritt in der Telefotografie. Die Bildstabilisierung ist, einfach gesagt, auf den "Puls" bzw. auf Mikrozittern des menschlichen Körpers abgestimmt und daher nicht für "statische" Aufnahmenbedingungen geeignet. Andererseits sollte man nicht gleich aufgeben, sondern kann versuchen, diese Krücke zu umgehen. Auf folgende Weise kann ein einfaches Stativ plus Bildstabilisator dennoch durchaus brauchbar sein: Wenn man sein Aufnahmezubehör montiert hat und die Bildstabilisierung aktiviert ist, legt man einfach "Hand an" an Objektiv und Kamera und simuliert so das menschliche Zittern. Es gibt keine Gewähr, aber bei manch einer Kombination führt dies zu deutlich besseren Ergebnissen als die reine Freihand-Aufnahme oder die Stativ-Aufnahme ohne Bildstabilisierung.
Ich hatte das mal vor einiger Zeit gelesen, da ich mich ja für ein Canon Tele mit IS interessiert hatte. Könnte natürlich der Grund gewesen sein. Auch Paul_P hatte mir solche Sachen schon mal erzählt, da er über mehrere Stative verfügt die manchesmal unter seiner Nikon D300 das Zittern bekommen. Allerdings auch ohne Bildstabi..
Gruß,
Alex