.
_ genauer gesagt,
______ * o h r a n s c h e n k ê x é e * ,
eine faszinierende zubereitung aus luft, fett und mehl mit etwas dauerhaftem aroma und einer begabung
für formloses herumliegen.
eigentlich wollte ich nur leichte mürbekekse machen

zu anfang liegt dann ein klecks cremiger honig in der schale, gerade
~160 gr,
(oder 200 gr kristallzucker), der mit
2-3 mittelgroßen eiern
und
1 tüte vanillezucker
(oder 1 vanillemark) sehr gründlich und schaumig aufgerührt wird, während etwa
280 gr butter
im pingofen mit wenig energie auf wenig temperatur schmelzen, bis sie unter rühren in das gemenge kommen.
der mix hat schon guten geschmack und darf auch gern als sauce auf eis oder älteren kuchen probiert werden

, taugt aber noch nicht für's keexen...

,
deshalb hebt der mixxer schrittweise die hälfte von
500 gr backmehl und
200 gr maisstärke
unter, bis eine luftige, cremige, zusammenhängende menge geeignet scheint,
1/3 phiole natives orangenöl
zu vertragen (das aroma scheint sich dabei dezenter und rezenter zu verteilen als bei der klassischen zugabe in
die fette):
Dateianhang:
ohranschenkêxée_5052_(c)_edith....jpg
das bißchen öl wird erstmal gründlich mit aufgerührt, anschließend geht's mit schrittweisem mehlen weiter,
Dateianhang:
ohranschenkêxée_5053_(c)_edith....jpg
bis der teig beginnt, in zäh scheinenden flocken (falls zucker statt honig die wahl war) oder zöpfen zu reißen *
*tipp * nach der ölung auf knethaken wechseln und öfter 'mal pausen und schauen hilft, den zeitpunkt festzustellen *ende tipp *:
Dateianhang:
ohranschenkêxée_5072_(c)_edith....jpg
blöderweise hat das zeug jetzt eigenschaften, die üblicher teig für mürbegebäck so ungefähr gar nicht hat

...
* den eventuell übrigen mehlmix kann man dann trocken entsorgen.